M0ntag, 12. Oktober 2026
Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main
Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt - Dalbergzimmer
Odentliche Mitgliederversammlung der Wirtschaftspolitischen Gesellschaft von 1947 e. V.
Tagesordnung der Mitgliederversammlung 2026:
TOP 1 Regularien:
- Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung
- Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung am 26. Oktober 2025
- Genehmigung der Tagesordnung
TOP 2 Bericht des Vorstands und Aussprache über die Vereinsarbeit
TOP 3 Bericht über den Jahresabschluss 2025 sowie Aussprache
TOP 4 Entlastung des Vorstands für das Jahr 2025
TOP 5 Wahl der beiden Rechnungsprüferinnen/Rechnungsprüfer
TOP 6 Entscheidung über die Anhebung der Mitgliedsbeiträge ab 2027
TOP 7 Sonstiges
M0ntag, 12. Oktober 2026
Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main
Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt
Dr. Ulf Slopek, Deutsche Bundesbank,
Präsident der Hauptverwaltung in Hessen:
"Die Unabhängigkeit von Zentralbanken - Voraussetzung für Stabilität und Vertrauen"
Geld ist Vertrauenssache. Schon lange wird diskutiert, welche Ausgestaltung eine Zentralbank haben sollte, damit das Vertrauen der Menschen gefördert wird und sie leichter für stabile Preise sorgen
kann. Die Unabhängigkeit der Zentralbank von der Politik spielt dabei eine zentrale Rolle – auch als Grundlage für dauerhaften Wohlstand. Dr. Ulf Slopek beleuchtet, wie die Deutsche Bundesbank
unabhängig und daraus ein Vorbild für andere Zentralbanken wurde, warum die Unabhängigkeit auch aktuell wieder in Frage gestellt wird und verteidigt werden muss.
Donnerstag, 17. September 2026
Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, Haus des Handwerks
Kettenhofweg 14-16, 60325 Frankfurt
Kaweh Mansoori, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlicher Raum, stellvertretender Ministerpräsident
Vertreten von Staatssekretär Dr. Johannes Loheide:
„Wachstum und gute Arbeit in Hessen – Perspektiven für Mittelstand, Handwerk und Industrie“
Begrüßung: Susanne Haus, Präsidentin der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main
Mittelständische Unternehmen, das Handwerk und Hidden Champions tragen zum Erfolg der hessischen Wirtschaft in besonderem Maße bei. Dabei verschärft sich der internationale Wettbewerb zunehmend: Geopolitische Unsicherheiten und steigende Standortkosten erhöhen den Druck auf die Unternehmen. Sie brauchen deshalb langfristige Planungssicherheit, schnellere und einfachere Verfahren sowie verlässliche Unterstützung bei der Anwendung neuer Normen und Regelungen. Der Vortrag geht der Frage nach, wie Hessen wettbewerbsfähig bleibt, nachhaltige Entwicklung mit guter Arbeit verbindet und insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützt, zu investieren, Innovationen voranzubringen und Beschäftigung zu sichern.
Mittwoch, 26. August 2026
Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main
Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt:
Prof. Dr. Claudia Rose, FOM Hochschule für Oekonomie und Management, Frankfurt:
„Wohlstand für alle. Aber wie? - Ludwig Erhard im 21. Jahrhundert“
Auf schwaches Wachstum, steigende Insolvenzen und eine erodierende industrielle Basis reagiert Deutschland mit dem Versuch, wirtschaftliche Ergebnisse politisch steuern zu wollen: Subventionen sollen Investitionen auslösen, Schulden fehlende Dynamik ersetzen, zusätzliche Regulierung Sicherheit schaffen. Was aber würde Ludwig Erhard heute empfehlen? Für ihn entsteht Wohlstand nicht durch staatliche Lenkung. Der Staat sollte sich vielmehr darauf beschränken, verlässliche Regeln zu setzen. Im Kern stellt sich die Frage, wie Ludwig Erhards ordnungspolitische Grundsätze unter den Bedingungen unserer Zeit neu zur Geltung gebracht werden können.
Dienstag, 21. April 2026:
Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main,
Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt:
Susanne Klabe, Geschäftsführerin BFW Landesverband Berlin/Brandenburg: "Systemwechsel: Anfang vom Ende der Sozialen Marktwirtschaft in Berlin - Bestrebungen zur Enteignung von Wohnimmobilien"
In Berlin herrscht seit vielen Jahren massiver Wohnungsmangel. Der Versuch des Landes Berlin, die Mietpreisentwicklung über einen "Mietpreisdeckel" zu beeinflussen, ist vom Bundesverfassungsgericht
gestoppt worden. Neben den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hemmt die politische Einflussnahme Investitionsentscheidungen. Eine "Lösung" wird in der Reglementierung des Mangels
gesucht.
Montag, 23. März 2026:
Prof. Dr. Jan-Otmar Hesse, Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Bayreuth: "Exportweltmeister. Vergangenheit und Zukunft des deutschen
Wachstumsmodells"
Montag, 23. März 2026, 18 Uhr 30, IHK Frankfurt am Main, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt:
Durch die in Unordnung geratene Weltwirtschaft steht das exportorientierte Wachstumsmodell, mit dem die Bundesrepublik über Jahrzehnte ihren Wohlstand erwirtschaftet hat, heute in der Kritik. Es
braucht Innovation und Investition im Inland.
Mittwoch, 4. März 2026:
FAZ-Herausgeber Gerald Braunberger: Buchvorstellung "Neustart - eine Grand Strategy für Deutschland"
Mittwoch, 4. März 2026, 18 Uhr 30, KongressCenter im Kurhaus Bad Homburg, Louisenstraße 58, 61348 Bad Homburg v. d. H.:
Gerald Braunberger erörtert die politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen für Deutschlandund und wie diesen begegnet werden kann, um seine internationale Handlungsfähigkeit und
Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.