Wirtschaftspolitische Gesellschaft von 1947 e.V. W i P o G Frankfurt am Main
Wirtschaftspolitische Gesellschaft von 1947 e.V.W i P o GFrankfurt am Main

Wirtschaftspolitische Gesellschaft von 1947 e.V.

Wirtschaft - Politik - Gesellschaft  ~  Freiheit und Verantwortung

WIPOG aktuell

 

Wir laden Sie ein zu unserer Veranstaltung am Montag, 15. April 2019, 18 Uhr 30 in der IHK Frankfurt am Main, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt

 

 

 

 

Prof. Dr. Elisabeth Koch, Friedrich-Schiller-Universität Jena (em.)
Familienrecht in der Wegwerfgesellschaft


Das Ehe- und Familienrecht unterlag in den letzten Jahrzehnten einem grundlegenden Wandel. Wie in kaum einer anderen Materie haben sich hier in zentralen Fragen die Vorstellungen von dem, was sachangemessen und gerecht ist, geändert. Die Vorschläge und Ideen zu Rechtsreformen reagieren nicht nur auf gesellschaftliche Entwicklungen, sondern zielen darauf, diese voranzutreiben. In diesem Sinne wird derzeit die Regelung des Ehegattenunterhalts nach der Scheidung diskutiert. Ist die gesetzliche Verpflichtung, den unterhaltsbedürftigen Ehegatten nach Beendigung der Ehe – zu Lasten neuer familiärer Beziehungen – zu unterstützen, noch zeitgemäß?
Ein weiteres Thema betrifft die Regelung der Betreuung und Erziehung gemeinsamer Kinder nach Trennung und Scheidung der Eltern. Hier wird vorgeschlagen, als Leitmodell von Gesetzes wegen das sog. paritätische Wechselmodell festzuschreiben. Nach diesem Modell behalten die Eltern auch nach ihrer Trennung das Betreuungs- und Erziehungsrecht in gleichem Umfang bei.
Neben diesen beiden Aspekten wird der Vortrag im Überblick die juristischen Fragwürdigkeiten der handstreichartig erfolgten Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare skizzieren.

 

 

 

Professor Dr. Elisabeth Koch studierte Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 1981 wurde sie dort promoviert, 1989 erfolgte die Habilitation. Bis 2015 war sie Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Römisches Recht und Europäische Rechtsgeschichte an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena; seither ist sie wieder auch als Rechtsanwältin tätig. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind das Ehe- und Familienrecht, das Notarrecht und die Europäische Rechtsgeschichte. Sie ist u.a. Vorsitzende der Wissenschaftlichen Vereinigung für Familienrecht e.V.; (Mit-Herausgeberin der „Zeitschrift für das gesamte Familienrecht“; Vorstandsmitglied des Instituts für Notarrecht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Mitglied der Kommission „Sachenspiegel-Glossen“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig; Vorstandsvorsitzende der Ingrid zu Solms-Stiftung, Stiftung Bürgerlichen Rechts der Stadt Frankfurt am Main.

 

Dr. Wolfgang Lindstaedt
Vorsitzender WIPOG e.V.

 

Um Anmeldung per E-Mail, Fax oder Briefpost wird gebeten. Das Anmeldeformular finden Sie in der nachstehenden PDF-Datei.

 

Anmeldeformular für den Vortrag von Prof. Dr Elisabeth Koch
wipogantwortkoch.pdf
PDF-Dokument [74.0 KB]
Vorschau des Jahresprogramms
wipogvorschaumärz2019.pdf
PDF-Dokument [97.9 KB]

DIE WIPOG - GRÜNDUNG UND SELBSTVERSTÄNDNIS                                Mehr

Am 1. November 1947 wurde das Grundsatzprogramm der Wirtschaftspolitischen Gesellschaft von 1947 e.V. verabschiedet. Es war das Grundkonzept der späteren Sozialen Marktwirtschaft, Mehr das vor allem von Ludwig Erhard, einem der Gründer

der WIPOG, in Westdeutschland durchgesetzt wurde. Hier ein Auszug aus dem Grundsatzprogramm zum gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Selbstverständnis der WIPOG:

"Der Staat muß sich auf Lenkungsaufgaben beschränken, die von Einzelnen oder Betrieben, allein oder gemeinsam, nicht gelöst werden können. [...] Nur wo der Wettbewerb versagt, darf der Staat eingreifen und auch da in erster Linie mit dem Ziel, die Voraussetzungen für einen Wettbewerb zu schaffen. Wir wollen keine Rückkehr zur Interessenpolitik der Wirtschaft, die zu Lasten der Allgemeinheit nach Staatshilfe ruft, wenn es schlecht geht, und die den Staat überspielt, wenn es gut geht. Wir wollen eine freie, sozialverpflichtete und in diesem Rahmen verantwortlich denkende und diszipliniert handelnde Wirtschaft aufbauen."   Mehr

Die durch Ludwig Erhard geprägte Wirtschaftspolitik hat über einen langen Zeitraum hinweg in der Bundesrepublik Deutschland [Gründung 1949] wirtschaftlichen Wohlstand und den sozialen Frieden gesichert.  Mehr

Termine

Die WIPOG organisiert pro Jahr mehrere größere Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen mit Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Auch Forschungsprojekte führt die WIPOG eigeninitiativ durch. Die Schwerpunkte der Projekte liegen in der Wirtschafts-, Sozial- und Bildungspolitik. Seit mehreren Jahren führt sie Fachtagungen zu den Belangen weiterbildender Schulen durch. Mehr

Über uns - was wir tun

AKTVITÄTEN

Die WIPOG will - wie schon in den Jahren nach ihrer Gründung - im Sinne der von Ludwig Erhard begründeten Sozialen Marktwirtschaft auf die Gestaltung der Wirtschaftspolitik Einfluss nehmen. Sie bietet Interessierten ein Forum für formelle und informelle Kontakte. In ihren Diskussionen und Projekten stellt sie sich im Rahmen ihrer Aufgabenstellung den vielfältigen nationalen und inter- nationalen Herausforderungen. Sie spricht inbesondere Vertreter aus Wirtschaft, Politik und praxisorientierter Wissenschaft an.

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung wissenschaftlicher Forschung und der Volksbildung in wirtschaftspolitischer und gesellschaftspolitischer Hinsicht.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  • Wissenschaftliche Veranstaltungen, Arbeitstagungen und Forschungsvorhaben mit wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Fragestellungen
  • Symposien zur Aktivierung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Pädagogik
  • Publizistische Tätigkeit im Rahmen des Satzungszweckes
  • Förderung von Privat- und Stiftungsinitiativen im soziokulturellen Bereich
  • Pflege der Völkerverständigung und des geistigen Austauschs

WIPOG-Gründungsmitglieder u.a.:
Kurt Blaum, Ernst Deissmann, Ludwig Erhard, Günter Henle, Theodor Heuss, Otto Klepper, Albrecht Freiherr Knigge, Richard Merton, Rudolf Mueller, Volkmar Muthesius, Kurt Pentzlin, Alfred Petersen, Robert Pferdmenges, Ulrich von Pufendorf, Franz Reuter, Fabian von Schlabrendorff, Hubert A. Sternberg, Hans-Christoph Seebohm  Mehr

Hier finden Sie uns

Wirtschaftspolitische Gesellschaft von 1947 e.V.

Geschäftsstelle

Am Seeberg 7a
61352 Bad Homburg v.d.H.

Telefon: 06172 936901

Telefax: 06172 936902

 

E-Mail: info@wipog.de 

 

Unsere Öffnungszeiten

Auf Anfrage nach Vereinbarung

Mitglieder

Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein.

Mitglieder sind u.a.

 

· Landesinnung für das Augenoptikerhandwerk in Hessen

· EKF Finanz Frankfurt GmbH

· Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 
· Frankfurter Sparkasse 1822

· Geisel & Luce GmbH
· Handwerkskammer Rhein-Main
· Hessischer Bauernverband e.V.
· Hessischer Philologenverband

· Hessisches Wirtschaftsarchiv

· IHK Darmstadt Rhein Main Neckar

· IHK Frankfurt am Main
· IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern

· IHK Offenbach am Main

· IHK Lahn-Dill Standort Dillenburg

· Siemens AG

· Landesbank Hessen Thüringen

· Portland Zementwerke, Gebr. Seibel GmbH & Co. KG 

· Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V.

 

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