Wirtschaftspolitische Gesellschaft von 1947 e.V.

Wi rtschaft - Po litik - G esellschaft

DIE WIPOG - GRÜNDUNG UND SELBSTVERSTÄNDNIS

Am 1. November 1947 wurde das Grundsatzprogramm der Wirtschaftspolitischen Gesellschaft von 1947 e.V. verabschiedet. Es war das Grundkonzept der späteren Sozialen Marktwirtschaft, das vor allem von Ludwig Erhard, einem der Gründer der WIPOG, in Westdeutschland durchgesetzt wurde. Hier ein Auszug aus dem Grundsatzprogramm zum gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Selbstverständnis der WIPOG:

"Der Staat muß sich auf Lenkungsaufgaben beschränken, die von Einzelnen oder Betrieben, allein oder gemeinsam, nicht gelöst werden können. [...] Nur wo der Wettbewerb versagt, darf der Staat eingreifen und auch da in erster Linie mit dem Ziel, die Voraussetzungen für einen Wettbewerb zu schaffen. Wir wollen keine Rückkehr zur Interessenpolitik der Wirtschaft, die zu Lasten der Allgemeinheit nach Staatshilfe ruft, wenn es schlecht geht, und die den Staat überspielt, wenn es gut geht. Wir wollen eine freie, sozialverpflichtete und in diesem Rahmen verantwortlich denkende und diszipliniert handelnde Wirtschaft aufbauen."   Mehr

Die durch Ludwig Erhard geprägte Wirtschaftspolitik hat über einen langen Zeitraum hinweg in der Bundesrepublik Deutschland [Gründung 1949] den sozialen Frieden gesichert.  Mehr

Termine

Die WIPOG organisiert pro Jahr mehrere größere Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen mit Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Auch Forschungsprojekte führt die WIPOG eigeninitiativ durch. Die Schwerpunkte der Projekte liegen in der Wirtschafts-, Sozial- und Bildungspolitik. Seit mehreren Jahren führt sie Fachtagungen zu den Belangen weiterbildender Schulen durch. Mehr

Über uns - was wir tun

AKTVITÄTEN

Die WIPOG will - wie schon in den Jahren nach ihrer Gründung - im Sinne der von Ludwig Erhard begründeten Sozialen Marktwirtschaft auf die Gestaltung der Wirtschaftspolitik Einfluss nehmen. Sie bietet Interessierten ein Forum für formelle und informelle Kontakte. In ihren Diskussionen und Projekten stellt sie sich im Rahmen ihrer Aufgabenstellung den vielfältigen nationalen und inter- nationalen Herausforderungen. Sie spricht inbesondere Vertreter aus Wirtschaft, Politik und praxisorientierter Wissenschaft an.

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung wissenschaftlicher Forschung und der Volksbildung in wirtschaftspolitischer und gesellschaftspolitischer Hinsicht.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  • Wissenschaftliche Veranstaltungen, Arbeitstagungen und Forschungsvorhaben mit wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Fragestellungen
  • Symposien zur Aktivierung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Pädagogik
  • Publizistische Tätigkeit im Rahmen des Satzungszweckes
  • Förderung von Privat- und Stiftungsinitiativen im soziokulturellen Bereich
  • Pflege der Völkerverständigung und des geistigen Austauschs

WIPOG-Gründungsmitglieder u.a.:
Kurt Blaum, Ernst Deissmann, Ludwig Erhard, Günter Henle, Theodor Heuss, Otto Klepper, Albrecht Freiherr Knigge, Richard Merton, Rudolf Mueller, Volkmar Muthesius, Kurt Pentzlin, Alfred Petersen, Robert Pferdemenges, Ulrich von Pufendorf, Franz Reuter, Fabian von Schlabrendorff, Hubert A. Sternberg, Hans-Christoph Seebohm  Mehr